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RaumLabor Tag 2

on Februar 20

Kinder im RaumLabor: So erhalten wir die richtige Temperatur

Logbucheintrag Tag 2 | 20. Februar 2014
Koordinaten | Breitengrad: 50.1779046 | Längengrad: 8.659756799999968

Auf einem Tisch stehen lauter kleine Kisten aus Pappe, fest verschlossen mit Tesafilm und Tackernadeln. Rolf Degel vom Umwelt-Exploratorium, steht mit der Schülerin Alma am Tisch und legt einen Eiswürfel auf eine Waage. „Passt der? Ja, der ist doch super.“ Dann legt er den Eiswürfel in eine noch offene Kiste.

„Wir bauen kleine Antriebsaggregate“, erklärt er. „Wir stellen uns vor, ein Eisantrieb bewegt unser Raumschiff durch den Weltraum. Eis schmilzt aber, also müssen wir es schützen. Schließlich ist der Treibstoff in unserem Haupttank kostbar!“

Kinder leben ihre Kreativität aus

Und so sieht das auf dem Nebentisch im Zendome des Frankfurter Kinderbüros auf, nachdem dort die „Dämmstoffe“von den kleinen ForscherInnen mit Elan erkundet wurden: Fluffige Gänsefedern, Papiere, Luftpolsterfolie, Hausdämmwolle, Styropor und andere Materialien verteilen sich kreuz und quer.

Auch eigene Ideen können die Kinder an den Eiswürfeln testen, indem sie verschiedene Dämmstoffe miteinander kombinieren. Welche Methode am besten wirkt, zeigt sich anhand des Schmelzwassers, das von den Kisten in Auffangbehälter tropft.

Die Eiswürfel sollten die Kinder von zuhause mitbringen. Auch hier galt es aufzupassen, damit das Eis nicht beim Transport wegschmilzt. Die Kinder haben sich dafür unterschiedlichste Methoden der Dämmung ausgedacht. Alma nutzte gleich mehrere Verpackungen zugleich, eine Dose, einen Kühlakku, Folie und Zeitungspapier.

Vorbereitungen für den Ausflug ins All

„Die Kinder können hier freier sein als im normalen Schulunterricht und selbst tätig werden“, freut sich Martina Wientzek, die Lehrerin der Schulklasse 4a der Frankfurter Textorschule. „Sie müssen sich absprechen und Kreativität an den Tag legen. Sie sind begeistert.“ Heute geht es um das Thema Isolierung. Das Eis soll nicht schmelzen. Aber auch Astronauten-Kleidung wird gebastelt.

Im Weltraum nämlich ist es eiskalt. Also brauchen die Forscher-Teams Lösungen, um Wärme zu erhalten. Für kalte Füße gibt es Laborpantoffeln. Pro Fuß schneiden die Kinder zwei Sohlenschichten aus Pappe aus. Dazwischen kommt Folie, und ein Riemen aus Pappe hält den Schuh am Fuß. Denis probiert einen Handschuh aus Rettungsfolie an. Mit der Folie lassen sich auch Stiefel, Hosen und Jacken basteln.

Wie warm oder kalt etwas ist, lässt sich durch die Wärmebildkamera sehen. Auch sich gegenseitig prüfen die Kinder. „Guck mal, wie warm ihr alle seid. Besonders der Kopf“, ist Leo fasziniert. „Ihr seht alle aus wie Geister. Die Haare blau, Gesicht grün, Nase weiß…“ Und wenn jemand die Hand auf das Raumschiff, also den Zendome, von außen legt, bleibt für kurze Zeit ein Hitzeabdruck.

Fotos RaumLabor: Salome Roessler

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